Norbert TrelleBischof von
Hildesheim
Die Vita des heiligen Bernward
berichtet ganz ausdrücklich von seiner besonderen Sorge für die Bedürftigen:
„Eine große Zahl von Armen, nämlich jeweils hundert oder noch mehr ließ er
täglich aufs reichlichste mit Nahung versorgen. Sehr viele unterstützte er auch
mit Geld oder sonstigen Zuwendungen, soweit es seine Möglichkeiten zuließen.“
Diesem Beispiel fühle ich mich
als Nachfolger des Heiligen besonders verpflichtet. Und Bedürftige gibt es auch
heute, auch in unserem Land. Von Armut betroffen oder bedroht sind
Langzeitarbeitslose, Alleinerziehende und viele Familien mit Kindern. In
Gesprächen mit Erzieherinnen und Sozialarbeitern erfahre ich, dass immer mehr
Kinder ohne Frühstück in den Kindergarten kommen. Dass immer mehr Familien
Schwierigkeiten haben, die Klassenfahrt ihrer Sprösslinge zu finanzieren. Zur
Einschulung fehlt das Geld für einen neuen Ranzen. Für Malstifte,
Bastelmaterial, Schulhefte und Arbeitsblätter reicht das monatliche Einkommen
häufig nicht.
Ich fühle mich dem
Bernward-Hilfsfonds besonders verbunden, weil ich gerade Einzelfallhilfe
wichtig finde. Einzelfallhilfe ist Solidarität in kleinster Einheit und
Solidarität ist ein wirksames Mittel gegen Benachteiligung.
Norbert Trelle, Bischof von Hildesheim
Aktuelle Beispiele für Notsituationen aus 2008:
» Lesen Sie hier.
Bischof Norbert Trelle gehört zu den Unterstützern des
Bernward-Hilfsfonds, um so ein Zeichen der Solidarität und der
konkreten Hilfe für Arme und Notleidende zu setzen.
Alle Menschen guten Willens sind eingeladen, die Initiative der Priester und Diakone zu unterstützen. Helfen wenn keiner hilft
Der Bernward-Hilfsfonds hilft, wo das Netz der
sozialen Sicherung nicht mehr trägt. Wo es am Nötigsten fehlt. Jeder Antrag
wird von einem Fachanwalt für Sozialrecht geprüft. Mit Ihrer Spende
unterstützen Sie zu 100 Prozent die Arbeit des Fonds.
» Helfen auch Sie.
|